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Über uns

Herzlich Willkommen auf dem Demeterhof Schwab

Unsere Philosophie…     Unsere Erfahrungen…   Unsere Empfehlungen für Sie…

Unser Hof liegt im romantischen Mittelfranken. Die Eltern von Andreas, Hans und Martha Schwab stellten den Hof 1983 auf biologisch dynamischen Anbau um. Der Bauernhof wird nun von Andreas und Michaela Schwab weitergeführt. Durch den Demeter Verband erfolgt eine jährliche Zertifizierung des gesamten Betriebes.

Unser Schwerpunkt ist der Kartoffel- und Getreidebau. Seit Jahren haben wir uns auf den Anbau von wertvollen Getreide- und Ölsaaten spezialisiert, z.B hochwertige Urgetreidesorten wie Roggen, Weizen, Nackthafer, Dinkel, Emmer, Einkorn ,aber auch Gewächse wei Hirse, Amarant, Hanf, Leinsamen und Buchweizen dürfen auf unseren Böden wachsen. Wir reinigen und verarbeiten selbst, frisch und in kleinen Mengen. Die Milchviehhaltung haben wir 2010 eingestellt und auf Rinderaufzucht umgestellt.

Wir nutzen unsere Felder nicht nur für den Anbau von Lebensmittel, sondern schaffen auch durch die Artenvielfalt und Langblüher, einen Lebensraum für Bienen und Insekten. Wir betreiben einen intensiven Zwischenfruchtanbau, darunter Luzerne, Klee, Buchweizen und vielen mehr. Zwischenfrüchte dienen als Futter- und Gründüngungspflanzen und tragen zugleich zum Boden- und Wasserschutz bei. Zudem sind sie "Nektarspender" für Bienen. Wildtiere nutzen den Bestand gerne als Futter. Dieser Anbau ist sehr aufwändig, bringt aber das Maximum an Bodenaufbau und Bodenfruchtbarkeit. Um das Bodenleben, das Wachstum und die Qualität der Pflanzen zu fördern, setzten wir biologisch-dynamische Präparate ein. Je nach Anwendungsgebiet gibt es verschiedene Gruppen von Präparaten: Feld- oder Spritzpräparate (Hornkiesel und Hornmist), Düngerzusatzpräparte (Schafgarben-, Kamillen,- Brennessel-, Eichenrinde-, Löwenzahn- und Baldrianpräparat), Spezialpräparate wie Ackerschachtelhalm und die sogenannten Aschenpräparate zur Unkraut- und Schädlingsbekämpfung. Die Präparate sind aus natürlichen Pflanzen selbst hergestellt und mit Liebe von uns präpariert, wir pflegen unseren Mutterboden mit wertvollen aus der Natur, einer Zwischenfrucht, und mit der Fruchtfolge noch etwas Regen dazu, mehr brauchen wir nicht.

Mit einer abwechslungsreichen Fruchtfolge, die eine große Prduktvielfalt unseres Betreiebs ermöglicht, beugen wir dem Verunkrauten und dem vermehrten Auftreten von Krankheiten und Schädlingen vor und tragen zur Verbesserung des Bodenzustandes bei.

Wie jeder ökologisch wirtschaftende Betrieb wird auch unser Demeter Hof mindestens einmal jährlich auf die Einhaltung der EG-ÖKO- Verordnung und zusätzlich der Demeter Verbandsrichtlinien überprüft. Diese Kontrollen führt eine unabhängige, staatlich zugelassene Kontrollstelle durch, bei der unser Betrieb unter der Kontrollnummer DE-BY-185034 geführt wird. Für mehr Infomationen über die Richtilinien des Demeter Verbandes gibt es eine Website. www.demeter.de.

Unsere Betriebsgröße ermöglicht es uns vielseitig zu sein, zu Probieren und uns mit Neuem zu befassen. Da unsere Erzeugnisse für jeden wertvoll sind, und man sich selbst etwas Gutes tun kann, haben wir für Sie einen kleinen Hofladen und einen Online-Shop eingerichtet.

Warum sollte ich meinen Speiseplan mit kaltgepressten Ölen, Hanf, Amarant, Leinsamen, Braunhirse, Buchweizen und/oder Vollkornkost ergänzen?

Wenn Sie diese Frage schon einmal beschäftigt hat, dann dürfen Sie gerne weiterlesen. Denn wie wir aus eigener Erfahrung in unserer Familie feststellen konnten: Die gezielte Ergänzung der Ernährung bedeutet Lebensqualität für Körper und Geist - und vor allem mehr Energie!

2004 begannen wir auf unseren Feldern erstmalig mit dem Hanfanbau. Der eigentliche Hintergrund war, dass der Hanfanbau die Erde lockern und dem Boden Energie geben sollte. Doch im Laufe der Jahre entdeckten wir, dass Hanf nicht nur dem Boden sondern auch unseren Körper Kraft egal ob als Korn für den Rohkostverzehr oder als Öl für den Salat, selbst die Blätter sind wertvoll und beruhigend als Tee zu verwende.

Ziemlich zeitgleich erfolgte unser erster Anbauversuch von Braunhirse. Es machte uns Freude das wir auf unseren Feldern auch andere Körner als Roggen und Weizen anbauen konnten. In den Jahren darauf folgten Leinsamen, Buchweizen, Amarant, Nackthafer, Dinkel und seit dem letzten Jahr Einkorn. Es ist nicht immer einfach für all diese exotischen Getreidesorten ein perfektes Jahr zum bekommen, es muss schließlich alles passen Regen und Sonne nicht zu viel und nicht zu wenig. Bei vielen dieser Sorten mussten wir zwei oder mehr Jahre erst versuchen um Qualitativ gute Körner anbauen zu können. Im Gegensatz zu den bekannten Getreide konnten wir niemanden Fragen oder von anderen Bauern Erfahrungen einholen, leider bauen diese Getreidesorten nicht viele an.

Mit jeder Getreidesorte entwickeln wir neue Produkte um unseren Kunden eine besondere Vielfalt anbieten zu können. Die Maschinen dazu haben wir uns nach und nach angeschafft. Z.B eine Ölpresse und verschiedene Mühlen für Glutenfreies und extra füt Glutenhaltige Körner, Flockquetsche und Schroter. Verarbeitungsstufen wie z.B. das Schälen von Getreide oder das Aufpoppen ist uns im Moment noch nicht möglich hierfür geben wir unser Getreide in andere Bio Betriebe die sich auf diese Verarbeitungsstufen spezialisiert haben.

Da jedes Getreide und jedes Öl andere gute Eigenschaften besitzt, sollte man alles (wie eigentlich prinzipiell in der Ernährung) in Maßen und abwechslungsreich verzehren. So viele Mineralstoffe und Vitamine wie in Getreide findet man in der täglichen Ernährung selten. Man ernährt sich wenig vom vollen Korn, sondern mehr von weißen Mehlen und Fertigprodukten. So ausgemahlen wie das Korn - so fühlt sich dann auch unser Körper!

Sie mögen kein Müsli? Sie backen nicht gerne selbst Brot?

Kein Problem, es gibt viele raffinierte Tricks, um gesundes Getreide und unsere angebauten Sondersorten in die tägliche Alltagsküche zu integrieren. Ein geschickter Weg ist es, Beilagen wie Reis mit Amarant oder Buchweizen zu mischen. Und Sie werden erstaunt sein, wie lecker ein Pfannkuchen schmeckt, der aus Dinkel- und Buchweizenmehl besteht. Schnell, kreativ und knusprig: Braunhirse-, Lein- oder Hanfsamen einfach übers Mittag- oder Abendessen streuen. Purer Genuss: Leckere Buchweizenkeimlinge auf dem Butterbrot! Sie merken schon, die gesunde Vollwertküche kann abwechslungsreich sein und verträgt Fantasie!

Ganz wichtig sind zudem kalt gepresste Öle, denn sie enthalten lebensnotwendige Fette, die der Körper selbst nicht bilden kann. Ein Salat oder Joghurt ist also jeweils nur die Basis, man sollte diese dann mit hochwertigen Ölen und mit „Körnchen“ aufwerten.

Positive Nebeneffekte: Die Geschmacksnerven gewöhnen sich an die Vollkost und auch das Sättigungsgefühl setzt schneller ein. Irgendwann haben Sie ganz unbewusst das Verlangen, Ihr Essen immer gesund aufzuwerten. Und es muss nicht immer das zeitaufwändige und teure Vollwert-Dreigängemenü sein – günstig und lecker: Kartoffeln mit würzigem Leinöl-Kräuterquark!

In unserer Küche gibt es mittlerweile kein Gericht mehr ohne unsere kraftspendenden Körner...

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